Wildmarkreisen

Reisen in die Wildmark bringen die Erkenntnis zum Elementaren und Wesentlichen zurück. Es gibt Unternehmungen die härter sind und es gibt Menschen die noch grössere Strapazen auszustehen vermögen und sich viel schneller von Ort zu Ort bewegen können. Doch ich möchte reisen. Mit möglichst wenigen, dafür einfachen Hilfsmitteln unterwegs sein. Jedoch immer so, dass es eine Reise bleibt und nicht zum Überlebenskampf wird.

Reisebilder

Galerie -  Lemmenjoki Winter 2012

Lemmenjoki 2012 - Nach neun langen Jahren wieder zurück im Lemmenjoki. Die Freude die alte Ausrüstung wieder benutzen zu können. Neue Eindrücke, Bilder und Erlebnisse an einem alt bekannten Ort.

Galerie - Canada Sommer 1991

Yukon 1991 - Mit dem Kanu im Yukon / Canada. Mehrere Wochen unterwegs mit Maya, meiner jetzigen Frau. Ein einzigartiges Naturerlebnis.
(... galerie in arbeit ...)

Galerie - Canada Sommer 1987

Yukon 1987 - Abenteuer im Yukon / Canada. Vom Quellsee des Nisutlin bis Dawson City mehrere Wochen unterwegs mit dem Kanu. Die undokumentierten Stromschnellen im oberen Nisutlin machten ein echtes Abenteuer aus der Reise und dem Bildbericht ein Ende.

Ausrüstungsleitfaden

Die Ausrüstung für eine Reise in die Wildmark soll einfach und zweckmässig sein. Unsere Sachen, die wir mitzunehmen pflegen, sind inzwischen doch schon recht alt und einem richtiggehend ans Herz gewachsen. Man sieht ihnen den Gebrauch an und sie sind auch schon repariert worden. Dem gegenüber stehen all die neuen Dinge die es zwischenzeitlich in unendlich vielen Outdoor-Läden zu erwerben gibt. Wenn wir in die Mark reisen, dann möchten wir uns soweit als möglich anpassen. Das geht nur mit handgefertigten, natürlichen Hifsmitteln wie

  • Die handgefertige Kuksa aus Holz zum Trinken
  • Das von Mölli gefertigte Messer aus handgeschmiedetem Eisen, Rentierhorn, -Leder und Holz
  • Der mit Bienenwachs imprägnierte Baumwoll-Anorak mit der grossen, unverzichtbaren Brusttasche
  • Die mit Eschenholz berahmten und mit Rohleder bespannten Schneeschuhe
  • Der Sturmkocher von Trangia, der seit 30 Jahren in allen Lagen klaglos seinen Dienst tut
  • Licht von Wachskerzen
Und vor allen Dingen kein GPS. Die Orientierung nach der Sonne, bzw. Kompass und mit der Karte funktioniert auch bei grosser Kälte und auch nach mehren Tagen draussen. Auf diese Art fühlt man den Weg auch intensiver.